In den letzten drei, vier Wochen habe ich verschiedentlich von unserem Pilgern Freunden, Bekannten, Kollegen und Mitarbeitenden erzählt. Durch das interessierte Zuhören und durch das Nachfragen sind mir immer wieder neue Aspekte klar geworden. Auch habe ich eine Sprache gefunden, die mein Pilgeranliegen und meine Erfahrung nochmals auf dem Punkt und in eine klare Form bringt. Darüber freue ich mich sehr. Im Resonanzraum des gemeinsamen Gesprächs kann sich Erfahrenes bei mir nochmals tiefer setzen. Nur wenn Andere sich für mich und meine Geschichte interessieren, erinnere ich mich wirklich. Dass Erfahrung nicht nur etwas erleben bedeutet, sondern Zeit braucht, damit sie mir wird, erlebe ich gerade tagtäglich. Daher darf das Erlebte auch nicht einfach zugedeckt werden mit neuen Aktivitäten. Ich nehme mir daher bewusst Zeit, das Pilgern nochmals mit Andern zusammen wiederzukäuen, zu verkosten und zu verdauen. Dabei verändern sich der Blick und das Gefühl für das Erlebte, bis sich die Erfahrung in einer ganz bestimmt Weise festsetzt und zum Schatz der eigenen Lebensgeschichte wird.














