<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Zu Fuss nach Jerusalem</title>
	<atom:link href="http://blog.lassalle-haus.org/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://blog.lassalle-haus.org</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Tue, 21 Feb 2012 12:34:33 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.2.1</generator>
		<item>
		<title>Pilgertalk I</title>
		<link>http://blog.lassalle-haus.org/2012/02/21/pilgertalk-i/</link>
		<comments>http://blog.lassalle-haus.org/2012/02/21/pilgertalk-i/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 21 Feb 2012 12:33:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hildegard Aepli</dc:creator>
				<category><![CDATA[Begegnungen]]></category>
		<category><![CDATA[Medienberichte]]></category>
		<category><![CDATA[Reisevorbereitungen]]></category>
		<category><![CDATA[Strecke]]></category>
		<category><![CDATA[unterwegs]]></category>
		<category><![CDATA[wieder daheim]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.lassalle-haus.org/?p=5078</guid>
		<description><![CDATA[Franz und Hildegard sind am Samstag in KathTalk von Naomi Hasler interviewt worden. Eine vierteilige Serie ist entstanden. Hier die erste davon: http://www.kathtalk.ch/Video-Franz-Mali-Hildegard-Aepli-Jerusalempilger-1]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.lassalle-haus.org/wp-content/uploads/2012/02/pilgertalk.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-5079" title="Pilgertalk" src="http://blog.lassalle-haus.org/wp-content/uploads/2012/02/pilgertalk-300x168.jpg" alt="" width="300" height="168" /></a></p>
<p>Franz und Hildegard sind am Samstag in KathTalk von Naomi Hasler interviewt worden. Eine vierteilige Serie ist entstanden. Hier die erste davon:</p>
<h6 data-ft="{&quot;type&quot;:1}"><a onmousedown="UntrustedLink.bootstrap($(this), &quot;JAQGF8kK_AQGgEihnK11ETorCLtHNsiU-N9MURLd3XZxetQ&quot;, event, bagof(null));" href="http://www.kathtalk.ch/Video-Franz-Mali-Hildegard-Aepli-Jerusalempilger-1" rel="nofollow nofollow" target="_blank">http://www.kathtalk.ch/<wbr>Video-Franz-Mali-Hildegard-Aepl<wbr>i-Jerusalempilger-1</wbr></wbr></a></h6>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.lassalle-haus.org/2012/02/21/pilgertalk-i/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Frucht des Pilgerns</title>
		<link>http://blog.lassalle-haus.org/2012/02/19/frucht-des-pilgerns/</link>
		<comments>http://blog.lassalle-haus.org/2012/02/19/frucht-des-pilgerns/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 19 Feb 2012 11:38:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Rutishauser SJ</dc:creator>
				<category><![CDATA[Begegnungen]]></category>
		<category><![CDATA[wieder daheim]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.lassalle-haus.org/?p=5074</guid>
		<description><![CDATA[Gestern abend traf ich mich mit einem Freund in Basel. Etwas kleines zum Abendessen sollte der Rahmen für unser Wiedersehen sein, wo ich auch über unser Pilgern erzählen wollte. Er nannte mir einige Lokale, wo wir uns treffen könnten, unter &#8230; <a href="http://blog.lassalle-haus.org/2012/02/19/frucht-des-pilgerns/">Weiterlesen</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern abend traf ich mich mit einem Freund in Basel. Etwas kleines zum Abendessen sollte der Rahmen für unser Wiedersehen sein, wo ich auch über unser Pilgern erzählen wollte. Er nannte mir einige Lokale, wo wir uns treffen könnten, unter anderem auch das türkische Restaurant in der Herbergsgasse. Nicht weil es gleich neben der Hochschulgemeinde liegt, die wir Jesuiten da führen, und ich da übernachtet habe, sondern weil es ein türkisches Restaurant ist, habe ich mich dafür entschieden.&#8221;Pinar&#8221;, Frühling, ein Wort, dem wir in Anatolien immer wieder begegnet sind, heisst das Restaurant. Und als wir am Tisch sassen und die Speisekarte vor uns hatten, las ich nun all die vertrauten Namen von türkischen Gerichten: Adana Kebap, Börek mit Spinat, Lachmatschun etc. Waren es beim Pilgern fremde Namen für Gerichte, so sind sie nun Bekannte Speisen, die Erinnerungen an unser Unterwegssein wach rufen. Wie unterschiedlich nun diese Worte und Speisen für mich konnotiert sind! Als ich mich mit einigen Worten in Türkisch von der Wirtin verabschiede, glänzen ihre Augen. Nicht nur die Begegnungen in der Türkei während des Pilgerns, sondern auch die Begegnungen mit Türken in der Schweiz sind nun eine Frucht des Pilgerns: offener, interessierter, tiefer, weil ich etwas weniges von ihrer Heimat kenne und nicht nur sie sich in mich als Schweizer hineinfühlen müssen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.lassalle-haus.org/2012/02/19/frucht-des-pilgerns/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>jetzt frage ich</title>
		<link>http://blog.lassalle-haus.org/2012/02/13/jetzt-frage-ich/</link>
		<comments>http://blog.lassalle-haus.org/2012/02/13/jetzt-frage-ich/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 13 Feb 2012 19:46:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hildegard Aepli</dc:creator>
				<category><![CDATA[Begegnungen]]></category>
		<category><![CDATA[Pilgern daheim]]></category>
		<category><![CDATA[wieder daheim]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.lassalle-haus.org/?p=5071</guid>
		<description><![CDATA[Ich betrachte den eher kleingewachsenen, dunkelhaarigen Mann hinter der Kasse ein wenig. Er hat meine Jacke für chemische Reinigung entgegen genommen. Prüft sie innen und aussen. Kommen Sie aus der Türkei, frage ich. Er schaut verwundert auf. Ja, ich bin &#8230; <a href="http://blog.lassalle-haus.org/2012/02/13/jetzt-frage-ich/">Weiterlesen</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich betrachte den eher kleingewachsenen, dunkelhaarigen Mann hinter der Kasse ein wenig. Er hat meine Jacke für chemische Reinigung entgegen genommen. Prüft sie innen und aussen. Kommen Sie aus der Türkei, frage ich. Er schaut verwundert auf. Ja, ich bin Türke. Ich bin letztes Jahr von der Schweiz aus nach Jerusalem gelaufen. Fast 2 Monate waren wir in der Türkei. Wirklich? Gelaufen sind Sie? Den ganzen Weg? Ich komme aus der Gegend, die an den Iran grenzt, Mesopotamien, ich bin Aramäer. Er ruft seine Mitarbeiterin. Du, sie ist nach Jerusalem gelaufen. Sind Sie auch Türkin? Nein, ich komme aus Serbien. Was, da bin ich auch durchgelaufen.  Es entwickelt sich ein Gespräch, auf Hochdeutsch, das mich so sehr an die Begegnungen mit den Menschen auf dem Balkan und in der Türkei erinnert. Hocherfreut verabschiede ich mich und laufe in die neue Woche.</p>
<p>Jetzt frage ich die Menschen, woher sie kommen, weil ich ihre Länder so sehr lieben gelernt habe.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.lassalle-haus.org/2012/02/13/jetzt-frage-ich/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>7 Monate in 29 Minuten</title>
		<link>http://blog.lassalle-haus.org/2012/02/12/7-monate-in-29-minuten/</link>
		<comments>http://blog.lassalle-haus.org/2012/02/12/7-monate-in-29-minuten/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 12 Feb 2012 15:31:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Rutishauser SJ</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vernetzung]]></category>
		<category><![CDATA[wieder daheim]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.lassalle-haus.org/?p=5065</guid>
		<description><![CDATA[Vor über drei Wochen sah ich einen Rohschnitt vom Film zu unserem Pilgerprojekt und hörte seither nur Fetzen aus der Diskussion zwischen Regisseur Christof Wolf und Veranwortlicher des Schweizer Fernsehen Christa Miranda. Mit Spannung sass ich heute morgen vor dem &#8230; <a href="http://blog.lassalle-haus.org/2012/02/12/7-monate-in-29-minuten/">Weiterlesen</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor über drei Wochen sah ich einen Rohschnitt vom Film zu unserem Pilgerprojekt und hörte seither nur Fetzen aus der Diskussion zwischen Regisseur Christof Wolf und Veranwortlicher des Schweizer Fernsehen Christa Miranda. Mit Spannung sass ich heute morgen vor dem Fernsehen. An einem Sonntag morgen ist dies sonst kaum je möglich. Wir hatten den Bildschirm in die Cafeteria des Lassalle-Hauses gestellt, so dass sich davor eine ganze Gruppe versammelte. Dann begann sich die Geschichte des Pilgerns vor meinen Augen zu entwickeln. Verschiedene Bilder lösten Gefühle aus, doch zum Teil nicht in die Richtung wie der Erzählfluss ging, sondern solche, wie ich sie zum Zeitpunkt des Geschehens hatte. So konnte ich einerseits gut dem Erzählbogen folgen und freute mich, im Anschluss an den Film auch zu hören, wie gut die Andern mitgehen konnten und ergriffen wurden. Der Film löste ein tolles Gespräch aus. Andrerseits war ich auch verwirrt, weil die erlebte Geschichte von sieben Monaten nicht die erzählte Geschichte von 29 Minuten ist. Eine Binsenwahrheit, die beim Erleben doch wieder nah geht. Natürlich sagt das nichts über die Qualität des Films aus &#8211; ich bin Christof Wolf zu grosser Dankbarkeit verpflichtet &#8211; , doch es zeigt, wie das Erlebte und das Dargestellte zwei unterschiedliche Dinge sind. Über den Film unser Pilgern weiterzuerzählen und Andere in den Pilgergeist hineinzunehmen, ist mir auf jeden Fall eine grosse Freude. Im April soll die DVD mit diesem Film, einer Langversion, mit der Strecke etc. im Lassalle-Haus erhältlich sein. An alle Beteiligten ein Dankeschön von Herzen!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.lassalle-haus.org/2012/02/12/7-monate-in-29-minuten/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>im Fernsehen gesehen</title>
		<link>http://blog.lassalle-haus.org/2012/02/12/im-fernsehen-gesehenwir/</link>
		<comments>http://blog.lassalle-haus.org/2012/02/12/im-fernsehen-gesehenwir/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 12 Feb 2012 14:59:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Esther Ruethemann</dc:creator>
				<category><![CDATA[spirituell]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.lassalle-haus.org/?p=5063</guid>
		<description><![CDATA[Wir sind wirklich angekommen in Jerusalem, ich habe es heute in Sternstunde Religion gesehen. Es ist wahr, ich war dabei. Unglaublich &#8211; immer wieder &#8211; unglaublich! Ich bin begeistert, berührt, dankbar!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir sind wirklich angekommen in Jerusalem, ich habe es heute in Sternstunde Religion gesehen. Es ist wahr, ich war dabei. Unglaublich &#8211; immer wieder &#8211; unglaublich! Ich bin begeistert, berührt, dankbar!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.lassalle-haus.org/2012/02/12/im-fernsehen-gesehenwir/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Das Gewebe der Herzensfäden</title>
		<link>http://blog.lassalle-haus.org/2012/02/10/das-gewebe-der-herzensfaden/</link>
		<comments>http://blog.lassalle-haus.org/2012/02/10/das-gewebe-der-herzensfaden/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 10 Feb 2012 20:09:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hildegard Aepli</dc:creator>
				<category><![CDATA[Begegnungen]]></category>
		<category><![CDATA[spirituell]]></category>
		<category><![CDATA[wieder daheim]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.lassalle-haus.org/?p=5061</guid>
		<description><![CDATA[Gestern Abend in Zürich. Heute in den Mails. Bei einem Telefonanruf. Immer wieder Begegnungen mit Menschen, die ich wenig oder gar nicht kenne. Sie folgen unseren Pilgerspuren. Sie tauchen auf ihre Weise auf und bringen zum Ausdruck, dass Herzensfäden gewachsen &#8230; <a href="http://blog.lassalle-haus.org/2012/02/10/das-gewebe-der-herzensfaden/">Weiterlesen</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern Abend in Zürich. Heute in den Mails. Bei einem Telefonanruf.</p>
<p>Immer wieder Begegnungen mit Menschen, die ich wenig oder gar nicht kenne. Sie folgen unseren Pilgerspuren. Sie tauchen auf ihre Weise auf und bringen zum Ausdruck, dass Herzensfäden gewachsen sind. Ohne uns zu kennen. Die Art und Weise, wie sie sich ausdrücken, in die Augen schauen, die Hand halten. Herzensverwandtschaft und Freundschaft können in einem einzigen Augenblick entstehen. Das Gewebe dieser Herzensfäden ist gross.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.lassalle-haus.org/2012/02/10/das-gewebe-der-herzensfaden/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Der Pilger ist zurück – ein Interview</title>
		<link>http://blog.lassalle-haus.org/2012/02/10/der-pilger-ist-zuruck-%e2%80%93-ein-interview/</link>
		<comments>http://blog.lassalle-haus.org/2012/02/10/der-pilger-ist-zuruck-%e2%80%93-ein-interview/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 10 Feb 2012 15:53:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andrea Zwicknagl (Lassalle-Haus)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Juden]]></category>
		<category><![CDATA[Lassalle-Haus]]></category>
		<category><![CDATA[Medienberichte]]></category>
		<category><![CDATA[wieder daheim]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.lassalle-haus.org/?p=5042</guid>
		<description><![CDATA[Die Pilger sind zurück, der Weg nach Jerusalem ist gemacht. Jeder und jede fädelt sich ein in je seinen, ihren eigenen Alltag. Esther Rüthemann hat darauf im Interview mit der Zürichseezeitung geantwortet. Im heutigen Newsletter des Lassalle-Hauses geben wir einen Einblick &#8230; <a href="http://blog.lassalle-haus.org/2012/02/10/der-pilger-ist-zuruck-%e2%80%93-ein-interview/">Weiterlesen</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Pilger sind zurück, der Weg nach Jerusalem ist gemacht.<br />
Jeder und jede fädelt sich ein in je seinen, ihren eigenen Alltag.<br />
Esther Rüthemann hat darauf im <a href="http://www.zsz.ch/_epaper/pdf/2012-zso-OBZSO_002_0202.pdf">Interview mit der Zürichseezeitung</a> geantwortet.<br />
Im heutigen Newsletter des Lassalle-Hauses geben wir einen Einblick in den Arbeitsalltag von Christian Rutishauser SJ, der dort wieder als Bildungsleiter wirkt.<span id="more-5042"></span></p>
<p><strong>DER PILGER IST ZURÜCK<br />
</strong><strong><br />
</strong><strong>Pater Rutishauser, seit gut einem Monat sind Sie zurück vom Pilgerweg, haben Sie sich gut eingelebt?</strong><br />
Die Tage sind geprägt von der Umstellung auf die Arbeit und Aufgaben hier. Ich bin sehr gern ins Lassalle-Haus zurückgekehrt. Das Ziel ist erreicht. Ich fühle eine grosse Befriedigung und Dankbarkeit. Die Zukunft kann kommen.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Was haben Sie am meisten vermisst und genossen wieder zurück in der vertrauten Umgebung?</strong><br />
Dass ich die Musik ganz besonders und wohl am meisten vermisst habe, hab ich ja mehrfach geschrieben. Vor der Abreise habe ich noch die Oper „<a href="http://blog.lassalle-haus.org/2011/05/31/moses-und-aaron/">Moses und Aaron</a>&#8221; gehört. Sie hat mich begleitet bis zum letzten Tag der Pilgerschaft. Zurück in der Schweiz habe ich letzten Sonntag sechs Stunden lang Wagners „<a href="http://blog.lassalle-haus.org/2012/02/06/zuruck-in-der-hochkultur/">Die Meistersinger von Nürnberg</a>“ schier aufgesogen. Nun bereite ich in diesen Tagen das 10. Mystikseminar dem Thema „Spiritualität, Musik und Gesang“ vor. Wir begehen das Jubiläum sozusagen mit meinem Lieblingsthema. Schön, nicht wahr? Auf die Verbindung von Referaten, Konzerten und einem sich selbst hinein geben in die Musikerfahrung freue ich mich.</p>
<p style="text-align: right;"><em>16.-20. April 2012: <a href="http://www.lassalle-haus.org/index.php?nav=4,117&amp;site=detail&amp;KursNr=2012/M13&amp;id=7" target="_blank">10. Seminar zu Fragen von Spiritualität und Mystik</a></em></p>
<p style="text-align: left;"><strong>Wird das Pilgern auch zukünftig einen Platz in Ihrem Leben, Ihrer Arbeit im Lassalle-Haus behalten?</strong><br />
Ja, zweifellos. Ich habe gerade die Pilgertage für 2012 festgelegt; einmal im Monat mit einem Kursleiter aus dem Haus unterwegs sein, das wird es ab April wieder geben. Ausserdem sollen Pilgerexerzitien entstehen, die das Gehen mit dem Exerzitienprozess verbinden. Und es gibt erste Überlegungen, ab 2013 jedes Jahr eine Teilstrecke des Weges nach Jerusalem zu pilgern, sodass auch Menschen, die nicht gerade sieben Monate frei haben, an der Erfahrung teilhaben können. Besonders freue ich mich nun aber zuerst auf „Ein Jahr danach“ zu Pfingsten. Ich wünsche mir, dass möglichst viele Menschen kommen, die sich für das Pilgern interessieren. Diese Pfingsttage stehen allen offen. Ich hoffe, dass auch viele Leute mit dabei sein werden, die uns begleitet haben, über den Blog, über die Radiobeiträge, im Gebet, über den Namenskalender. Es soll ein grosses Fest werden. Wir laden auch all jene ein, die selbst nach Jerusalem gepilgert sind; davon haben wir eine ganze handvoll getroffen. Sie stellen ihr Pilgern vor. So können wir richtig vernetzen. Zu dessen Höhepunkt werden wir noch einmal gemeinsam die erste Etappe bis Einsiedeln laufen werden.</p>
<p style="text-align: right;"><em>25.-28. Mai 2012: <a href="http://www.lassalle-haus.org/index.php?nav=4,117&amp;site=detail&amp;KursNr=2012/R6&amp;id=5" target="_blank">Zu Fuss nach Jerusalem – ein Jahr danach</a></em></p>
<p style="text-align: left;"><strong>Jerusalem – sie haben sich den Weg dahin erlaufen. Wie hat sich dadurch Ihr persönlicher Bezug zu dieser Stadt verändert? Was wird anders sein, wenn Sie das nächste Mal hingehen?</strong><br />
Ich habe durch das Pilgern den Zusammenhang zwischen dem irdischen und dem himmlischen Jerusalem als spirituelle Herausforderung unseres Lebens intensiv erfahren. Nach Jerusalem zurückzukehren, wie wir es mit der Reise im Herbst schon tun werden, beinhaltet zweierlei: Freude und Wehmut. Freude, wieder da zu sein und Wehmut, mit dem Flugzeug gehen zu müssen.</p>
<p style="text-align: right;"><em>14.-23. September 2012: <a href="http://www.lassalle-haus.org/index.php?nav=4,117&amp;site=detail&amp;KursNr=2012/P7&amp;id=10" target="_blank">Reise nach Israel/Palästina</a></em></p>
<p style="text-align: left;"><strong>Der interreligiöse Dialog war eine Grundmotivation Ihres Pilgerprojekts. Wie führen Sie ihn jetzt fort?</strong><br />
Wir leben in einer multikulturellen Welt. Ich kann mir Christsein nicht mehr anders als im Dialog vorstellen. Jerusalem ist ein Schlüssel dazu. Es liegt ein Geheimnis darin, dass dieser Ort nicht EINER Religion gehört. Mekka gehört den Muslimen, Rom den Katholiken, Varanasi den Hindus – aber Jerusalem? Wir erahnen erst den Auftrag dieser Stadt an uns. Zum Dialog gehört die gegenseitige Wertschätzung. Wir haben das auf der Pilgerschaft intensiv in der Gastfreundschaft und dem einander Segnen erfahren. Daran will uns Jerusalem erinnern. In Israel und überall. In der Schweiz begeht die katholische Kirche deshalb am 4. März den Dies Judaicus. Ich habe intensiv an seiner Einführung mitgearbeitet und freue mich umso mehr dass wir ihn nun in seinem zweiten Jahr auch bei uns im Lassalle-Haus mit einem 2-tägigen Seminar würdigen können.</p>
<p style="text-align: right;"><em>3.-4. März 2012: <a href="http://www.lassalle-haus.org/index.php?nav=4,117&amp;site=detail&amp;KursNr=2012/R3&amp;id=5" target="_blank">Den Dies judaicus begehen</a></em></p>
<p><strong>Am Sonntag zeigt die Sternstunde Religion die Reportage über das Pilgerprojekt. Sie haben den Film schon gesehen. Wie fühlt es sich an, sich im Fernsehen zu sein?</strong><br />
Es ist sehr seltsam, sich zu sehen. Man hat anders geschaut als die Kamera, die auf einen blickt. Es ist unsere Geschichte aber mit einem anderen Blickwinkel.</p>
<p style="text-align: right;"><em>11. März 2012, 10.30 Uhr: <a href="http://www.sendungen.sf.tv/sternstunden/Nachrichten/Archiv/2012/02/07/sternstundeneinzel/Sternstunde-Religion-vom-12.-Februar-2012-Film" target="_blank">Zu Fuss nach Jerusalem – der Film,<br />
Sternstunde Religion, SF</a></em></p>
<p><strong>Was wünschen Sie den Zuschauern?</strong><br />
Dass sie auch Pilger werden, dass auch sie Pilgern als Metapher für die eigene Lebenshaltung erfahren können. Ignatius von Loyola ist auch nach Jerusalem gepilgert. Noch 30 Jahre später, am Ende seines Lebens, spricht er von sich als Pilger, obwohl er schon lange sesshaft in Rom lebt und nennt seine autobiographischen Aufzeichnungen Pilgerbericht. So nachhaltig möchte ich auch unser Pilgern verankern.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Interview: Andrea Zwicknagl, Kommunikation im Wort, Lassalle-Haus</em></p>
<p><em><strong></strong></em> </p>
<p><em><strong>Anmerkung der Redaktion: Einladung zum Gönnersalon</strong></em><br />
Am Sonntag, den 11. März 2012, 17.00 Uhr, stellt Christian Rutishauser SJ das Pilgerprojekt im Rahmen des Gönnersalons erstmal im eigenen Haus vor. Eingeladen sind die Mitglieder des Gönnervereins. Zu diesem speziellen Anlass, heissen wir aber auch Schnuppergäste, die den Verein kennenlernen und das Referat hören möchten, herzlich willkommen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.lassalle-haus.org/2012/02/10/der-pilger-ist-zuruck-%e2%80%93-ein-interview/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Zurück in der &#8220;Hochkultur&#8221;</title>
		<link>http://blog.lassalle-haus.org/2012/02/06/zuruck-in-der-hochkultur/</link>
		<comments>http://blog.lassalle-haus.org/2012/02/06/zuruck-in-der-hochkultur/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 21:32:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Rutishauser SJ</dc:creator>
				<category><![CDATA[wieder daheim]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.lassalle-haus.org/?p=5033</guid>
		<description><![CDATA[Vor dem Pilgern ging ich zur Oper &#8220;Moses und Aaron&#8221; von Arnold Schönberg; sie wurde für mich zu einem Sinnbild des Gehens, zum Exodus. Während des Pilgerns vermisste ich das Musiktheater und sehnte mich danach, mein Ohr und Aug über &#8230; <a href="http://blog.lassalle-haus.org/2012/02/06/zuruck-in-der-hochkultur/">Weiterlesen</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor dem Pilgern ging ich zur Oper &#8220;Moses und Aaron&#8221; von Arnold Schönberg; sie wurde für mich zu einem Sinnbild des Gehens, zum Exodus. Während des Pilgerns vermisste ich das Musiktheater und sehnte mich danach, mein Ohr und Aug über Musik und Theater in die Tiefe führen zu lassen. Nach dem Pilgern setzte ich mich gestern nun Richard Wagner und seinen &#8220;Die Meistersinger von Nürnberg&#8221; aus. In der fünften Musikstunde war ich so mitgerissen, dass ich den Sessel nicht mehr spürte. Wie Musik mich anrühren kann!</p>
<p>Doch mit &#8220;Moses und Aaron&#8221; konnte ich vollumfänglich auf die Suche nach Gott, dem ganz Andern, dem ganz Geistigen, gehen. Ich spürte die Klippen des Weges jenseits alles sinnlichen Selbstbezugs, wie ihn die Oper zeigt. Als jedoch bei Wagner dem Meistersinger Hans Sachs Heil gesungen wurde und die deutschen Meister mit Pathos gepriesen wurden, wurde mir schon zwiespältig. Die nationalsozialistische Rezeption von Wagner hat ihn vollens gegen Schönberg gestellt. Ich war hin und her gerissen. Und wenn Wagner glaubt, mit seiner Kunst könne er eine Form so rein schaffen, dass sie die Religion zu erben vermag, dann kann ich nicht mit. Die Meistersänger faszinieren mich wie die Pyramiden, doch ich wusste beim Verlassen der Oper gestern auch, dass ich zu Hause zurück in Ägypten bin.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.lassalle-haus.org/2012/02/06/zuruck-in-der-hochkultur/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Denkkurve</title>
		<link>http://blog.lassalle-haus.org/2012/02/06/denkkurve/</link>
		<comments>http://blog.lassalle-haus.org/2012/02/06/denkkurve/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 21:11:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Hildegard Aepli</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pilgern daheim]]></category>
		<category><![CDATA[wieder daheim]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.lassalle-haus.org/?p=5028</guid>
		<description><![CDATA[Ich koche noch schnell eine Suppe. Diese Mail beantworte ich noch schnell. Lass mich mal schnell im Fahrplan nachschauen. Ich nehme schnell den Bus. etc. etc. Ich koche eine Suppe. Diese Mail beantworte ich noch. Lass mich im Fahrplan nachschauen. Ich &#8230; <a href="http://blog.lassalle-haus.org/2012/02/06/denkkurve/">Weiterlesen</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich koche noch schnell eine Suppe.<br />
Diese Mail beantworte ich noch schnell.<br />
Lass mich mal schnell im Fahrplan nachschauen.<br />
Ich nehme schnell den Bus.</p>
<p>etc. etc.</p>
<p>Ich koche eine Suppe.<br />
Diese Mail beantworte ich noch.<br />
Lass mich im Fahrplan nachschauen.<br />
Ich nehme den Bus.</p>
<p>etc. etc.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.lassalle-haus.org/2012/02/06/denkkurve/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>11</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Zuhause unterwegs</title>
		<link>http://blog.lassalle-haus.org/2012/02/06/zuhause-unterwegs/</link>
		<comments>http://blog.lassalle-haus.org/2012/02/06/zuhause-unterwegs/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 11:23:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Esther Ruethemann</dc:creator>
				<category><![CDATA[spirituell]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.lassalle-haus.org/?p=5020</guid>
		<description><![CDATA[Gestern durfte ich das erste Mal seit langem wieder Predigen, welche eine Vorbereitung, welch eine Nervosität und welch eine Freude! Ich nahm die beiden Männer, Jiob und Jesus mit ihren je unterschiedlichen Lebensentwürfen und Handlungsmöglichkeiten in die Mitte meiner Ausführungen und verband &#8230; <a href="http://blog.lassalle-haus.org/2012/02/06/zuhause-unterwegs/">Weiterlesen</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.lassalle-haus.org/wp-content/uploads/2012/02/Pilgerband-in-Jona-11.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-5022" title="Pilgerband in Jona 1" src="http://blog.lassalle-haus.org/wp-content/uploads/2012/02/Pilgerband-in-Jona-11-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a>Gestern durfte ich das erste Mal seit langem wieder Predigen, welche eine Vorbereitung, welch eine Nervosität und welch eine Freude! Ich nahm die beiden Männer, Jiob und Jesus mit ihren je unterschiedlichen Lebensentwürfen und Handlungsmöglichkeiten in die Mitte meiner Ausführungen und verband sie mit unserem Pilgern. Auch ich fühlte mich unterwegs angesichts mancher Begegnungen ohnmächtig und gebunden wie Jiob und nicht helfen könnend wie Jesus. Wir taten es mit Jesus gleich, wir beteten, nicht an einem stillen Ort, sondern den Strassen entlang, nicht alleine, sondern hinter einander her. Ich zeigte im Gottesdienst das verwaschene, gesalbte Pilgerband, das wir in allen Länder auf den Boden legten, für die Anliegen darin gebetet haben und es schlussendlich nach Jerusalem, wie versprochen, zur Krippe, zum Kreuz, ans Grab und zur Auferstehung getragen haben.</p>
<p><a href="http://blog.lassalle-haus.org/wp-content/uploads/2012/02/Pilgerband-in-Jona-21.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-5025" title="Pilgerband in Jona 2" src="http://blog.lassalle-haus.org/wp-content/uploads/2012/02/Pilgerband-in-Jona-21-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a>Jetzt geht ein neues Pilgerband, das Weltpilgerband mit, bereit gefüllt zu werden. Ich werde es wohl nicht mehr ins Heilige Land tragen, aber ich werde es mit mir durch den ganz normalen Alltag tragen, es in meinen Gebeten und mit den Menschen hier, vor Gott bringen, mit all dem was die Menschen mir mitgeben. Mögen die Bitten und Anliegen bei Gott Gehör finden. So ähnlich beendete ich meine gestrige Predigt, lud die Gotedienstbesucher ein in Stille, während ich das Weltpilgerband in den Händen hielt, all das was in ihren Herzen lebt, hineinzulegen und betete in die Stille hinein mit den Worten des Bruder Klaus. Was für wunderbare Möglichkeiten sich mit dem Pilgerband bieten.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.lassalle-haus.org/2012/02/06/zuhause-unterwegs/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

